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Freitag, 16. Januar 2015

Windows 10 erscheint im Herbst 2015 mit Abo-Modell-Option

 

Anfang Herbst 2015 soll es so weit sein: Später als zuletzt angekündigt plant Microsoft, Windows 10 zu veröffentlichen. Neben oder statt eines einmaligen Kaufs soll es auch ein Abonnement geben.

Microsofts Chief Operating Officer Kevin Turner hat der japanischen Tageszeitung Nikkei den Veröffentlichungszeitraum von Windows 10 genannt, wie Reuters berichtet. Geplant ist der frühe Herbst 2015 - zuletzt sprach Turner noch vom Spätsommer des kommenden Jahres.

Bereits am 4. Dezember 2014 verneinte Microsofts COO Gerüchte, dass das Betriebssystem kostenlos als Update erscheinen solle. Turner zufolge denkt Microsoft über ein Abonnement-Modell für Windows 10 nach.

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Auf die Frage nach den Kosten sagte Turner, Microsoft werde nicht dabei zusehen, wie mit einem Windows-Betriebssystem Verluste eingefahren würden. Neben eventuell kostenlosen oder einmaligen Lizenzen wie bei Windows 8 arbeite das Unternehmen an einem Abo-Modell, möglicherweise ähnlich dem von Office 365.

Auch wenn Turner es verneinte: Der Plan dürfte vorsehen, Nutzer in das Windows-Ökosystem zu holen, egal ob mit kostenlosen oder einmaligen und günstigen Lizenzen. Anschließend sollen die Kunden über die Laufzeit von Windows kontinuierlich Microsoft-Dienste verwenden, an denen der Hersteller verdient.

Bei kleinen Windows-Tablets und vielen Komplett-PCs geht Microsoft bereits so vor: Auf den Geräten ist Office 365 mit einem Jahresabo vorinstalliert. Die Grundfunktionen sind zwar seit November 2014 kostenlos, die Dropbox-Integration oder One Drive gibt es aber nur mit Abonnement.

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Freitag, 19. Dezember 2014

Virtual Reality mit Gestensteuerung für das iPhone 6

 

Schutzhülle und Head Mounted Display in einem: Pinc VR für das iPhone 6 erschafft virtuelle Realitäten, die mit den Fingern bedient werden - ein Ring macht's möglich.

Die Pinc VR dient einerseits als Schutzhülle, ausgeklappt wird sie hingegen zu einem Head Mounted Display für das iPhone 6 bzw. das iPhone 6 Plus.

Der aktuelle Prototyp stammt noch aus dem 3D-Drucker. Das finale Design soll leichter, kompakter und angenehmer zu tragen sein. Das iPhone wird in das 19 Millimeter dicke Gestell eingeschoben, wie bei Gear VR oder Oculus Rift vergrößern Fischaugenlinsen den Bildschirminhalt.

Damit dieser dreidimensional dargestellt wird, hat Cordon Media ein derzeit kostenloses SDK (Software Development Kit) entwickelt, welches das gerenderte Bild verzerrt. Der Fokus der per Unity-Engine erstellten Pinc-Apps liegt nicht auf Spielen, sondern vor allem auf Shopping - aber auch Multimedia wie Videos und Fotos sowie Messengern.

Die Bedienung der Apps erfolgt mit zwei Ringen, die an den Fingern befestigt werden. An den Ringen befinden sich LEDs, deren Position im Raum von der iPhone-Kamera erfasst wird und so eine Gestensteuerung ermöglichen soll.

Pinc VR (Bild: Cordon Media)

Das System kann Bewegungen wie Wischen, Vergrößern oder Verkleinern umsetzen oder beispielsweise durch Klatschen Apps schließen. Ein kleiner Schalter an jedem Ring lässt die LEDs blinken, so werden weitere Eingaben getätigt. Die Auslieferung der Pinc VR soll im Juni 2015 erfolgen.

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Montag, 8. Dezember 2014

NSA soll hinter Trojaner Regin stecken

 

Die hochkomplexe Überwachungs-Software „Regin“ soll Mitstreitern von Edward Snowden zufolge im Zusammenhang mit den Geheimdiensten NSA und GCHQ stehen.

Die ausgeklügelte Spionage-Software „Regin“ wird von der Enthüllungs-Website „The Intercept“ mit dem US-Abhördienst NSA und ihrem britischen Partner GCHQ in Verbindung gebracht. Elemente von Regin seien bei Angriffen der beiden Geheimdienste auf EU-Institutionen und den belgischen Telekom-Konzern Belgacom festgestellt worden, schrieb „The Intercept“ unter Berufung auf Branchenkreise am späten Montag. Bei „The Intercept“ werden auch Unterlagen des Informanten Edward Snowden ausgewertet, der die ausufernde Internet-Überwachung durch NSA und GCHQ aufdeckte.

Die „Regin“-Software, die von den IT-Sicherheitsfirmen Symantec und Kaspersky öffentlich gemacht wurde, ist besonders schwer zu entdecken. Deshalb seien mit ihrer Hilfe Computer jahrelang ausgespäht worden, hieß es. Den Sicherheitsforschern zufolge wurden die meisten Infektionen in Russland und Saudi-Arabien festgestellt.

Die Überwachung von Belgacom war aus den Snowden-Papieren bekannt geworden. Der GCHQ habe sich im Jahr 2010 Zugang zu Systemen des belgischen Telekom-Konzerns verschafft und darüber auch seine Kunden wie die EU-Kommission und das Europäische Parlament ausgespäht.

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Freitag, 14. November 2014

Microsoft Lync wird zu Skype for Business

 

Microsoft wird 2015 sein Unternehmens-Kommunikationswerkzeug Lync in Skype for Business umbenennen. Das wird allerdings nicht die einzige Änderung sein: Beide Tools sollen sich annähern.

Lync ist Microsofts Kommunikationspaket für Unternehmen, das nicht nur Video- und Audiokonferenzen, sondern auch Instant Messaging und Desktopsharing ermöglicht. In Microsoft Office ist Lync ebenfalls integrierbar und erlaubt so ein gemeinsames Editieren von Dokumenten.

Im kommenden Jahr wird der Name Lync allerdings für die stärkere Marke Skype hergegeben. Zur Unterscheidung wird das Produkt Skype for Business heißen. Auch der Server, mit dem Unternehmen die Kommunikation im eigenen Haus halten können, erfährt eine Namensänderung in Skype for Business Server.

Die Funktionen von Lync wird die Geschäftsversion von Skype behalten, nicht aber die Optik. Die Bedienoberfläche soll nach Angaben von Microsoft einander angenähert werden.

Die Zusammenarbeit mit Skype-Nutzern soll in der neuen Version ebenfalls verbessert werden. Sprach- und Textnachrichten lassen sich schon jetzt zwischen Lync und Skype austauschen, Videomessaging und der Zugriff auf das Skype-Benutzerverzeichnis sollen folgen. Diese Funktionen können vom Administrator allerdings auch deaktiviert werden.

Näheres dazu hier.

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Sonntag, 26. Oktober 2014

Arbeiten mit Shortcuts

 

Immer wieder gibt es Situationen in der täglichen Arbeit mit Microsoft Office, in denen man sich gerne Zeit und Ärger sparen möchte. Sei es beim Arbeiten mit wichtigen Tabellen und Listen in Excel, beim Verfassen von wichtigen geschäftlichen Dokumenten mit Word oder bei der Arbeit mit OneNote, dem digitalen Notizblock, mit dem man dank SharePoint- bzw. Cloud-Anbindung von vielen verschiedenen Geräten aus jederzeit auf seine geschäftlichen Notizen zugreifen kann.

Die meisten Office-Anwender kennen das Problem des Markierens eines größeren Zellbereiches in Excel. Beim Verwenden der Maus “schießt man öfters über`s Ziel hinaus” und muss das eher mühsam korrigieren.

Kein Problem: Klickt das nächste Mal in die linke obere Zelle des jeweiligen Bereichs und drückt einfach die Tastenkombination Strg+Shift+Pfeil nach rechts+Pfeil nach unten. Dadurch wird sofort der jeweilige Tabellenbereich schnell und sauber bis zur letzten Zelle markiert. Solange man Strg+Shift gedrückt hält, kann man die jeweilige Markierung in alle vier Richtungen erweitern oder auch wieder reduzieren.

Außerdem wird dieser shortcut auch in den Funktionen von Excel unterstützt, so z.B. beim Markieren der Matrix im SVERWEIS.

Näheres dazu hier.

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Freitag, 17. Oktober 2014

think-cell – Diagramme in PowerPoint

 

Die Erstellung datengetriebener Diagramme in Microsoft PowerPoint kann zu einer zeitaufwendigen und mühsamen Angelegenheit werden. Häufig benötigte grafische Elemente sind nicht in Diagramme integriert, Beschriftungen können nicht automatisch angeordnet werden und bestimmte Diagrammtypen stehen schlicht nicht zur Verfügung. Dies erfordert umfangreiche manuelle Bearbeitungsschritte und langwierige Anpassungen von grafischen Elementen.

Mit think-cell werden all diese Probleme beseitigt. Das leistungsfähige Add-In integriert sich nahtlos in PowerPoint, bietet Dutzende einzigartige Funktionen und kann an das gewünschte Corporate Design angepasst werden. Mit wenigen manuellen Anpassungen erhalten Sie präzise, professionell gestaltete und aussagekräftige Diagramme. Mit think-cell können sogar Gelegenheitsnutzer Diagramme drei- bis fünfmal schneller erstellen und bearbeiten als jeder PowerPoint-Experte.

Durch das Kontextmenü und durch direkte Bearbeitung mit der Maus können Sie mühelos auf alle Funktionen zugreifen. Mit think-cell können Sie z.B. komplexe gestapelte Säulendiagramme mit Wertachse, automatischen Säulenunterbrechungen, formatierten Zahlen und einem CAGR (jährliche Wachstumsrate)-Pfeil erstellen.

think-cell verfügt über ein eigenes vollwertiges Datenblatt auf der Basis von Excel. Noch leistungsstärker ist die Excel-Verknüpfung. Diese gibt Ihnen die Möglichkeit, PowerPoint-Diagramme direkt aus Excel-Daten zu erstellen und zu aktualisieren. Die praktische Excel-Verknüpfung sorgt für konsistente und korrekte Ergebnisse und ermöglicht die Zusammenarbeit beim Erstellen komplexer Analysen und Visualisierungen.

think-cell charttypes

Näheres erfahren Sie hier.

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Freitag, 19. September 2014

Nächstes Office wieder mit interaktivem Assistenten

 

Noch ist es zu früh, die Rückkehr von Karl Klammer zu feiern oder zu befürchten - aber eine Art Assistent wird mit dem nächsten Office wieder zur Verfügung stehen. US-Berichten zufolge gibt es zudem ein neues Theme, das sich an Office 2010 orientiert.

Parallel zu den Vorbereitungen für Windows 9, das am 30. September 2014 vorgestellt werden soll, verschickt Microsoft an Tester auch erste Versionen der neuen Office-Pakete. Dies geht aus einem Bericht von The Verge hervor. Demnach werden unter dem Codenamen "Office 16" neue Ausgaben von Office 2013 und Office 365 entwickelt.

Auffälligste Neuerung der neuen Bürosoftware ist eine Art Suchfeld, das oben in der Mitte über der Auswahl der Ribbons angebracht ist. In der englischsprachigen Version steht dort "Tell me what you want to do". Trägt der Nutzer dort ein Vorhaben ein, etwa "Füge ein Bild ein", so führt ihn das Programm durch die dafür nötigen Schritte. Bei der Verarbeitung von Fotos soll es auch eine weitere Neuheit geben: Sie werden anhand der Kameradaten nun automatisch in der korrekten Ausrichtung dargestellt, müssen also nicht von Hand gedreht werden.

Der neue Assistent erinnert an den in den USA "Clippy" genannten Assistenten, der in Deutschland als "Karl Klammer" bekannt war. Microsoft hatte den kleinen Helfer ab Office 97 in Form einer animierten Büroklammer in seine Software eingebaut, er war jedoch zunehmend unbeliebt bei den Anwendern: Viel zu aufdringlich versuchte der Assistent, alle möglichen Routineaufgaben wie das Schreiben eines Briefs zu erkennen. Abschaltbar war die Funktion allerdings von Anfang an.

Hilfe nur auf Anfrage

Während Clippy sich automatisch einblendete, will Microsoft mit dem neuen Assistenten offenbar nur Hilfe auf direkten Wunsch des Nutzers anbieten. Das Suchfeld am oberen Rand des Office-Fensters könnte auch als eine Suche in den Hilfetexten verstanden werden; wie es genau funktioniert, ist noch nicht bekannt.

Fest steht aber schon eine Designänderung: Das zuletzt mit Office 2010 verfügbare Theme in dunkelgrauen Farben soll auch mit den nächsten Versionen wieder angeboten werden. Es ist laut The Verge aber nicht die Standardeinstellung, die bleibt wohl Office-typisch in hellen Farben bestehen. Die Gestaltung der Oberfläche kann aber wie seit jeher auch vom Anwender geändert werden.

Wann die neuen Versionen von Office und Office 365 erscheinen, steht noch nicht fest. Da Windows 9 aber schon im ersten Quartal des Jahres verfügbar sein soll, ist dann auch mit den Neuausgaben von Microsofts Bürosuite zu rechnen.